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Alumni im Fokus: Christopher Kaindl (IB 2017) über E-Scooter und ESB-Erinnerungen

Seit Juni sind sie in Deutschland legal: E-Scooter. Der Hype ist groß und die Branche dynamisch. Über Christopher Kaindl (IB 2017), Leiter der Geschäftsentwicklung DACH beim schwedischen Anbieter Voi, berichtete nun sogar DIE WELT. Wir haben uns ebenfalls mit ihm unterhalten.

 

Ever since e-scooters were legalized in Germany in June, they have been in the spotlight. Christopher Kaindl (IB 2017), Market Development Lead DACH at Voi, lately even got his own feature in DIE WELT. We talked to him about his current position, the future of e-scooters and his favourite ESB memories.

 

(German)

 

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Christopher, wie bist du überhaupt zu Voi bzw. zum Thema E-Scooter gekommen?
Ich bin direkt nach meinem Masterstudium an der ESADE in Barcelona bei voi eingestiegen. Wie es der Zufall so will, bin ich über einen Kommilitonen von der ESB auf Voi gestoßen, da dieser in unserem Heimatmarkt (Stockholm, Schweden) als Werkstudent für das Startup gearbeitet hat.

 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag als Leiter der Geschäftsentwicklung für den deutschsprachigen Raum aus?
Gibt es so etwas überhaupt? Ich bin im Oktober 2018 als erster deutschsprachiger Vollzeit-Mitarbeiter zu Voi gestoßen. Dadurch gab es einige Themen, die ich mal intensiver mal weniger intensiv betreut habe. Anfangs habe ich mich vor allem auf Öffentlichkeitsarbeit konzentriert, um früh die Kommunikation mit Kommunen und der Politik zu suchen und Beziehungen und Partnerschaften aufzubauen. In meiner ersten Woche durfte ich bereits zwei Bundestagsabgeordnete in Berlin treffen. Ein paar Monate später stand die Entwicklung eines speziellen Fahrzeugs für Deutschland und dessen Zulassung im Mittelpunkt. Nachdem die Verordnung für E-Scooter auf deutschen Straßen seit Mitte Juni in Kraft getreten ist, beschäftige ich mich nun vorwiegend mit operativen Themen. Es ist wirklich von allem etwas dabei, und das macht den Job so unglaublich spannend.

 

E-Scooter sind gerade ein Trendthema und stehen im öffentlichen Fokus. Was ist deine Einschätzung für die Zukunft der Branche?
Der Hype um die Branche und die Geschwindigkeit, mit der sie sich weiterentwickelt, ist echt atemberaubend. Noch fließt Kapital an verschiedene Player, da sich noch nicht abzeichnet, wer das Rennen machen wird. Das wird sich in den nächsten Monaten aber voraussichtlich ändern und wir erwarten eine Konsolidierungswelle auf dem Markt, ähnlich wie wir das im Online Food Delivery Geschäft gesehen haben. Gewinnen wird der Anbieter, der Kooperation und Integration mit Kommunen und Verkehrsunternehmen ernst meint und ein intelligentes Flottenmanagement betreibt.

 

Dein Studium liegt noch nicht allzu lange zurück. Von welchen Skills und welchem Wissen aus deiner Zeit an der ESB profitierst du aktuell am meisten?
In meinem Job sind vor allem Vielseitigkeit und Durchsetzungsvermögen gefragt, da ich weder Politikwissenschaftler, noch Lobbyist oder Prüftechniker bin. Jede Domäne ist am Ende des Tages ein People-Business und dafür wurde ich an der ESB sehr gut vorbereitet.

 

Stichwort ESB-Spirit: Was ist deine beste, bewegendste oder kurioseste Erinnerung an die ESB?
Die beste Erinnerung an die ESB sind die guten Freunde fürs Leben, die ich in dieser intensiven Zeit gewonnen habe. Und natürlich ein paar kuriose Ereignisse auf diversen ESB-Parties die mir mehr oder minder in Erinnerung geblieben sind.

 

Mehr über Christopher Kaindl, Voi und die E-Scooter-Branche in Deutschland im Artikel der WELT

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